Lewisia – Bitterwurz, Porzellanröschen

Es gibt noch eine andere Pflanze, die als Bitterwurz bezeichnet wird, den Gelben Enzian (Gentiana lutea). Darum geht es hier nicht.

Auf dem Balkon wachsen Lewisia – Hybriden. Diese habe ich als Lewisia cotyledon und Lewisia longipetala gekauft. Weil es einige natürliche Varietäten und verschiedene gezüchtete Hybriden gibt, ist die Artbezeichnung nicht so eindeutig. Die Porzellanröschen sind jedenfalls sehr schöne Pflanzen in einer sehr großen Sortenvielfalt. Sie gelten als völlig winterhart, was ich im Wesentlichen bestätigen kann.

Die Bitterwurz braucht gut drainiertes, kalkfreies Substrat. Ich verwende eine Mischung aus Bims, wenig Seramis, Kies und Kokohum.

Bei dieser rot blühenden Pflanzen stand Lewisia cotyledon auf dem Etikett:

Die frischen Blütenblätter haben einen golden glänzenden Schimmer.

Die Pflanze blüht mehrmals im Jahr. Sogar im Oktober gab es noch eine Blüte, allerdings ziemlich geduckt mit kurzem Blattstiel.

Und hier ist eine weißblühende Sorte.

Diese gelb blühende Bitterwurz habe ich als Lewisia longipetala gekauft. Sie hat den zweiten Winter nicht überstanden. Das kann an fehlender Drainage gelegen haben.

Die ziemlich anders aussehende Lewisia pygmaea hatte ich etliche Jahre. Die oberirdischen Teile sind im Frühjahr immer völlig verschwunden, aber es kamen im späten Frühling immer wieder an anderer Stelle Pflanzen aus dem Wurzelstock. So lange, bis ich den Kaktus im selben Topf umgesetzt habe. Dabei habe ich wohl die unterirdischen Teile von Lewisia versehentlich weggeschmissen.
Ich muss mir  Lewisia pygmaea wieder anschaffen, schon deshalb, um ein besseres Foto zu machen.

Lewisia wurde früher den Portulakgewächsen (Portulacaceae) zugeordnet. In neuerer Zeit hat man aber herausgefunden, dass die Lewisia mit anderen Gattungen eine eigene Familie bildet, die Quellkrautgewächse (Montiaceae).



Beitrag teilen

Kommentar verfassen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top